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Sicherheitslücke: Tor-Netzwerk womöglich unsicher

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Tor-logo-2011-flat“ von Tor Project
https://media.torproject.org/image/official-images/2011-tor-logo-flat.svg.
Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Eine Sicherheitslücke im Tor-Netzwerk ermöglicht es unter Umständen die Anonymität der Nutzer zu brechen? Ein entsprechender Vortrag auf der Hackerkonferenz BlackHat wurde wohl durch die Anwälte der Universität an der die beiden Wissenschaftler angestellt sind untersagt.

Der Betreiber des Tor-Projektes, Roger Dingledine, ist wohl schon von der Uni informiert und will noch in dieser Woche ein Bugfix bereit stellen.

Weitere Infos und ein ausführlicher Artikel ist bei Gulli.com zu finden.

Ja finde ich ärgerlich aber es ist nicht das Ende der Welt. Uns Nutzer würde es viel mehr bringen wenn wir selber konsequent die vorhandenen Mittel einsetzen und jeden möglichen Transportweg verschlüsseln, nur noch mit verschlüsseltem Chat kommunizieren, nur verschlüsselte Daten in die Cloud legen und jede E-Mail per PGP sichern. Machen wir leider nicht ausreichend also bringt uns ein Bug im Tor Netzwerk jetzt auch nicht um.

Wenn wir es nicht machen können unsere Kinder es leider nicht lernen, also lasst uns anfangen vor der eigenen Haustür zu fegen, jeder muss für sich den ersten Schritt machen um unsere Welt sicherer zu machen.

Habt ihr Fragen zur Verschlüsselung fragt ich werde versuchen Antworten zu finden. Ich bin bestimmt nicht perfekt, kenne aber die Grundlagen und versuche sie wo es mir möglich ist auch anzuwenden.

Autor: Radzio Frank

Jahrgang 66, ein Nordlicht das seine Wurzeln im Ruhrgebiet hat und seit 2001 im hohen Norden lebt und arbeitet. Mein Blog findet Ihr unter http://bloglich.de

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