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Meine kleine Cloud

ownCloud

Heute möchte ich einen kleinen Statusbericht zu meiner kleinen Cloude abgeben.

Ich habe gerne wenn meine Daten bei mir lagern, aber ich möchte auch eine zentrale Stelle haben um die für mich wichtigen Dokumente griffbereit zu haben. Ich habe mich schon vor einiger Zeit für die owncloud entschieden, da mir das Konzept sehr gut gefallen hat.

Über die Installation möchte ich hier keine Worte verlieren, die ist unter diesem Link sehr gut erklärt. Einen kleine ärgerliche Fehler gibt es wenn man die Cloud aus der Administration auf die Version 5.0.6 heben möchte, denn nach dem ersten Insallationsschritt bleibt die Cloud im “maintenance mode” stecken. Abhilfe ist nur über die SSH Shell möglich um dann in der Config das Flag maintenance manuell auf false zu setzen. Danach erneut an seiner Cloud anmelden und sie beendet das Update.

Der Vorteil der aktuellen V5 ist für mich das einbinden weiterer externer Speicherdienste.Damit kann ich in der owncloud einfach meine Dropbox und mein Google Drive verknüpfen. Damit wird meine Cloud zur zentralen Wolke von der ich alle meine Daten verwalten kann.

Aus meiner Sicht ist das Adressbuch der owncloud noch etwas benutzerfeindlich aber warscheinlich bin ich nur von Google so verwöhnt. Noch habe ich auch keine einfache Anbindung meines Adressbuchs auf der Fritzbox so wie auf dem Android Handy gefunden. Aber auch hier kann es sein das ich diese App noch finden werde.

Die Performance ist so lala, nicht das man sofort frustriert das Handtuch wirft aber freude kommt auch nicht auf. Die Cloud läuft zur Zeit auf einer JiffyBox Level 1 und dürfte mit

  • 3 CPU Kernen
  • 2 MB RAM
  • 75 GB HD

nicht zu klein ausgelegt sein. Hier hat das Projekt bestimmt noch Luft nach oben.

Den Bereich des Musik streaming nutze ich zur Zeit nicht auf der externen Cloud dazu habe ich einene eigenen Subsonic Server im lokalen Netz laufen.

Zusammen gefasst ist die owncloud ein sehr interesantes Stück Software, ich hoffe das es mit der Zeit noch deutlich verbessert wird. Aber so wie die Cloud heute läuft kann man sie produktiv nutzen.

 

Autor: Radzio Frank

Jahrgang 66, ein Nordlicht das seine Wurzeln im Ruhrgebiet hat und seit 2001 im hohen Norden lebt und arbeitet. Mein Blog findet Ihr unter http://bloglich.de

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