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Der arme Pirat und die Kommunalwahlen

Nun stehe ich vor der Wahl und kann mich nicht entscheiden, die Piraten treten hier ja leider nicht an. Ich habe nun die beiden Werbeflyer der großen Volksparteien vor mir liegen und erkenne den Unterschied nicht mehr.

Die einen sagen zum Themenbereich Familie, Kinder und Jugend :

Ausweiten der Betreuungsangebote; aufrechthalten der unterschiedlichen Angebote der Kindertagesstätten; Unterstützung der Jugendarbeit; Beibehaltung günstiger Grundstückspreise.

Die anderen kontern mit:

Bedarfsgerechten Kita- und Krippenplätzen; bedarfsgerechte Öffnungszeiten in KiTa und Krippe; Unterstützung der Jugendarbeit; vernünftige Preise im Neubaugebiet.

Na gut, das war ein gut gemeintes Unentschieden.

Dann versuche ich es mal mit Bildung, ist ja wichtig:

Die einen wollen:

eine gymnasiale Oberstufe; die Anpassung der Ausstattung der Schule nach pädagogischen Grundsätzen und eine Weiterentwicklung des Ganztagsangebots

Der Mitbewerber möchte:

Die Stärkung der Gemeinschaftsschule durch Einführung einer gymnasialen Oberstufe; die Vernetzung aller Bildungseinrichtungen und die Einbindung des Förderzentrums in die Gemeinschaftsschule so wie Angebote für lebenslanges lernen.

Tja, alles zwingend notwendig und kein echtes highlight, eine leichte Führung für den Mitbewerber.

Der Bereich Infrastuktur und Finanzen muss es jetzt bringen:

Beide Volksparteien möchte fast wortgleich:

weitere gewerbliche Ansiedlungen um den Ort weiter zu beleben; die Ansiedlung von Fachärzten; weitere Angebote für Senioren und Pflege.

Gut das bringt auch nichts, dann mal die Themen welche persönlich Geld kosten werden. Ich habe nun also die Wahl zwischen:

Erhalt der kommunalen Wasserversorgung und kostenfreie Strassensanierung für Anlieger und schnelle Internetverbindung.

auf der einen Seite und

Verbesserte ÖPNV Anbindung mit dem Erhalt des “Bahnhofs” der ja nur noch ein Haltepunkt ist so wie dem Erhalt des Schwimmbads und der Bücherei als auch schnelle Internetverbindungen.

auf der anderen Seite.

Ach wie schwer hat es der Pirat, was wird von den oben genannten Unterschieden den ausufernden Kosten geopfert?

Beide Bewerber haben keine Ahnung was denn nun “schnelle Internetverbindungen” bedeuten oder wie Glasfaser bis zum Kunden für den Kunden finanzierbar sein wird. Die einen haben wenigstens eine von der Mutterpartei gepflegte Seite im großen Netz der Möglichkeiten ohne diese auch nur ansatzweise zielführend zu nutzen, die anderen haben schon seit mindesten 2001 eine Seite die schon von 325 Nutern gefunden wurde. Ja der Inhalt dieser Seite ist nun auch schon gute 12 Jahre unverändert im Netz. Ich spreche beiden Parteien die Kompetenz ab zu verstehen was sich hier im Netz entwickelt. Ich halte aber beiden Parteien zu gute das sie eine Infrastruktur für das Netz bieten wollen. Wer heute als Ort wachsen möchte muss einen leistungsfähigen Internetanschluß vorweisen können. Wenn das Netz wirklich in kommunaler Hand liegen wird ist es ein klare Standortvorteil. Nur vorbereitet und verhandelt wird schon seit vier Jahren ob das bis 2018 in Betrieb gehen wird bin ich mir nicht sicher.

Die ÖPNV Anbindung wird mit Sicherheit nur in Richtung Norden, also nach Flensburg verbessert werden denn Schleswig bedarf ja wohl keine Anbindung.

Was gibt es noch für alternativen?
Eine Liberale Liste und der SSW, ob Grüne und Linke hier überhaupt Mitspracherecht erlangen ist ungewiss.

Der arme Pirat hat ja noch etwas Zeit bis er seine beiden Kreuze setzen darf. Onlinebeteiligung und nachvollziehbare Protokolle oder gar gestreamte Ausschusssitzungen bietet ja keiner in seinem Programm.

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    Privatsphäre ist ein fundamentales Menschenrecht.

    Dennoch wird es im Internet von Firmen und Regierungen, die unsere
    Tätigkeiten, bis hin zum Lesen unserer eMails auf dem Weg zum
    Empfänger, verfolgen, schlichtweg ignoriert.

    CryptoParties sind eine globale Bewegung der Bildung und
    Selbstermächtigung, für den Schutz der Privatsphäre – auch in der
    digitalen Domäne.

Ich gehe nun zur Fortbildung, wie ich bei Kaffeeringe.de lesen konnte ist am 09. Mai 2013 die erste Crypto-Party in Kiel angesetzt.  Nachhilfe zum Thema Datenschutz, Verschlüsselung und Schutz der Privatsphäre grade für Otto Normal Nutzer.
Ich werde versuchen dort hin zu kommen, wer mitkommen möchte kann sich bei mir melden.

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Freie Werkzeuge und Software

Etherpad lite

Mit Etherpad lite können mehrere Personen zur selben Zeit an einem Dokument arbeiten. Dies erleichtert die Zusammenarbeit bei Gruppenarbeit enorm. MIt einem Etherpad lite kann man unabhängig von Ort und Zeit gemeinschaftliche Arbeiten erstellen und zu z.B. ein Referat vorbereiten. Das fertige Dokument kann in viele Formate heruntergeladen werden um entweder lokal verfeinert oder es auszudrucken.

Etherpad lite ist zur Zeit noch in der Entwicklung aber dafür schon sehr gut nutzbar. Es beinhaltet neben dem Dokument auch einen Chat um sich mit den weiteren Autoren abzustimmen. Ein frei zugänglicher Pad Server ist unter pad.ispnord.net  eingerichtet.

LibreOffice

Eine Office Software die kostenfrei angeboten wird und sich aus Open Office gebildet hat. Libre Office steht den kommerziellen Office Versionen in der Funktion nichts nach und hat sogar diverse Funktionen die es noch nicht in die kommerziellen Office Lösungen geschafft haben. LibreOffice kann unter http://de.libreoffice.org/  herunter geladen werden.

GIMP

Ein freies Grafikprogramm welches sich hervorragend auch für sehr anspruchsvolle Grafiken eignet. Es kommt zwar nicht an die großen Marktführer heran, ist dafür aber kostenfrei. Für den Hausgebrauch und für den Bildungsbereich ist GIMP aber eine starke Software. GIMP kann unter http://www.gimp.org/downloads/  bezogen werden.

MuseScore

MuseScore ist ein freies, GNU GPL lizensiertes grafisches Notensatzprogramm für Windows, Mac und Linux Betriebssysteme. Es bietet eine kosteneffiziente Alternative zu kommerziellen Programmen wie Sibelius, Finale und Capella und kann wunderschöne Partituren und Notenblätter erzeugen oder als PDF- oder MIDI-Dateien abspeichern. Zu erhalten unter: http://musescore.org/de

Flyer und Prospekte

Für Flyer, Prospekte oder Plakate gibt, es wenn es professionell gedruckt werden soll, eigentlich nur Scribus. Ein mächtiges Tool um professiomelle Druckvorlagen zu erschaffen und auch dieses ist OpenSource. Zu erhalten unter http://www.scribus.net

Mind Manager

Wenn man sich Gedanken machen muss sollte man diese auch strukturiert aufschreiben. Ein tolles Tool ist hier z.B. FreeMind. http://freemind.sourceforge.net/wiki/index.php/Download Hierbei sind die möglichen Exportfunktionen bestechend, die Formatierung der Maps ist sehr detailiert möglich und auch diese Tool ist kostenlos.

Ein weiterer Vertreter im Bereich Mind Map ist XMind, hier gibt es eine freie Version die aber durch ihre dezente Werbung für die Pro Version negativ auffällt. Viele spannende und teilweise auch wichtige Funktionen sind nur in der Pro Version erhältlich. Die Optik der Maps ist aber überzeugend. Zu beziehen ist es unter http://www.xmind.net/downloads/

WorkFlowy

WorkFowy ist eine Art Mind Maping in Listenform. Es ist eine sehr innovative Art Texte, Gedanken oder Aufgaben zu strukturieren. Im Gegensatz zu einem klassischen Mindmap wird bei WorkFlowy vollständig auf Grafik und unnötigen Ballast verzichtet.
Es gibt nur zwei Arten von Zeilen:

  1. Eine Liste
  2. Ein Node, also eine Notiz zu einem Listeneintrag

Das schöne daran ist das die Anwendung jeden Listeneintrag zu einer eigenen dynamisch erstellten Seite umwandeln kann der dann in einer Brotkrumen Navigation alle höherwertigen Listenelemente anzeigt. Jeder Listeneintrag mit den darunter angeordneten Unterpunkten kann zur Ansicht oder zum Bearbeiten freigegeben werden. Jeder Listeneintrag kann eine Notiz erhalten. Zusätzlich ist es möglich das man die Einträge mit eigenen #Tags markiert, nach diesen Tags kann gefiltert werden. Alle erstellten Listen oder Seiten sind direkt formatiert oder als reine Text Version exportierbar.

Eine rund um gelungene Softwarelösung die bei minimaler Einarbeitung maximalen Spass bringt.

Es ist keine freie Software, hat aber durch den gelungenen Ansatz eine Aufnahme in diese Liste verdient. Durch 500 freie monatlich zu nutzenden Listeneinträgen sollte es für den Normalanwender sehr gut zu gebrauchen sein. Link: https://workflowy.com/

Google Suche hat einen Taschenrechner

Unter folgendem Link findet Ihr einen Taschenrechner in der Google Suche.

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Mein leben mit dem Netz, gelebte Netzpolitik in kleinen Schritten.

Ich lebe im Netz, denn ich bin schon seit 1982 im Netz aktiv. Damals war es noch eine Mailbox danach das UseNet und irgend wann mal das WWW in Form eines geschlossenen Gartens namens Compuserv oder AOL. Danach gab es DSL und damit einen günstigen Zugang zur Informationswolke Internet um immer on zu sein. Das Netz wurde schneller und eine Suchmaschine nach der anderen entstand. Die bunte Welt der Internetseiten war damals noch recht Top Down, also Anbieter zu Nutzer ausgerichtet. Eine Interaktion zwischen Anbieter und Leser war auf das Gästebuch beschränkt, so wie heute noch Zeitung funktioniert. Die Zeiten verbesserten sich als Seiten Kommentare ermöglichten, Blog Software als Dienst im Netz entstand für die man keinen eigenen Speicher benötigte und der größte Wandel war wohl die Einführung von Facebook.

Alles diese Entwicklungen habe ich mitgemacht und lebe seit dem hier im Netz. Einen sehr großen Beitrag meiner Entwicklung habe ich Stefan Münz und seinem Werk SelfHTML zu verdanken. Den zweiten großen Schritt hat das Zikula Projekt dazu bei getragen. Dort habe ich verstanden wie man in virtuellen Arbeitsgruppen mit dem Netz zusammen arbeiten kann.

Nun ist mein Junior schon Netzaktiv und ich in Vereinen im Ort tätig, war Elternvertreter und betreue noch heute eine Schulhomepage. Da hilft es wenn man an einer zentralen Stelle Informationen liegen hat auf die man einfach zugreifen kann, die allen in einer bestimmten Arbeitsgruppe zur Verfügung stehen und die man jederzeit bearbeiten kann. Hierzu habe ich mir meine kleine digitale Welt geschaffen, sie besteht aus drei zentralen Diensten:

  1. Dropbox, hier kann man leicht Daten über verschiedene Rechner synchronisieren.
  2. Google, dieses liefert mir meine Kalender und synchronisiert mir meine Kontakte.
    Mit Docs bzw. nun Drive habe ich dort auch die Möglichkeit Dokumente im Netz zu bearbeiten und mit mehreren Bearbeitern zeitgleich zu erstellen. Nicht optimal aber relativ einfach.
  3. Einem eigenen Server im Netz auf dem ich diverse Anwendungen hoste, z.B. einen Umfrageserver, eine Projektverwaltung, WebMail, einen PAD Server und natürlich auch meine Blogwelt.

Leider ist diese schöne kleine Welt gefährdet, denn auf der einen Seite wollen Unternehmen, deren Dienste ich meist kostenlos in Anspruch nehme damit langsam mal Geld verdienen, denn wer kann schon davon leben Werbung zu schalten die dann vom AdBlocker beim Kunden abgefangen wird?

Auf der anderen Seite gibt es die Politik, deren Paranoia so groß geworden ist das sie den Feind hinter jeder Ecke vermutet. Der dritte Mitspieler ist der Datenschutz in der „Cloud“, wer sichert mir zu das die Daten die ich dort ablege auch wirklich nur von mir und den berechtigten Empfängern genutzt werden?

Also werde ich den Punkt Datenschutz so wie den Wunsch für die Dienste Geld zu verlangen entgegen treten in dem ich einige meiner Dienste in der kommenden Zeit in eine eigene Cloud verlagere. Hierzu versuche ich mich an der ownCloud, muss aber leider sagen das es noch lange nicht soweit ist hier ein produktives System zu haben. Es fängt bei der Oberfläche an, geht über die nicht vollständig logische Bedienung weiter und endet an der doch recht trägen Reaktion. Was bleibt ist erst mal die Google Welt weiter nutzen und mit meinen Daten bezahlen.

In dieser Situation hinein wächst mein Junior auf, er kennt die Vorzüge des vernetzten Arbeitens schon bei den Hausaufgaben, Referate werden nur noch online zusammen gestellt und vorbereitet, Texte werden online geschrieben und dann schön der Tradition des Internetausdruckers folgend, in eine für Lehrer nutzbare Form gebracht. Der Kampf mit Lehrern und Eltern erweist sich als Kampf gegen Windmühlen, angefacht durch Medienberichten und Technik feindlichen Politikern die wird eine Netz feindliche Stimmung erzeugt die es sehr schwer macht moderne und sinnvolle Arbeitsweisen zu etablieren. Damit wir hier in Deutschland nicht vollständig zu einem digitalen Entwicklungsland degenerieren ist es notwendig das positive Netzpolitik betrieben wird. Das fängt schon dort an wo sich Menschen im realen Leben treffen. Wir als Netzbewohner müssen das positive heraus stellen, wir müssen den Skeptikern zeigen das die neue Arbeitsweise eine bessere Zusammenarbeit ermöglicht. Wir müssen es vorleben und zeigen das das Netz zwar ein zentraler Bestandteil unseres Lebens ist, wir uns aber davon nicht beherrschen lassen, sondern wir diese Technik beherrschen.

Was kann so schlimm daran sein wenn sich Schulen mit über 1200 Schülern, die zudem noch in zwei Standorten aufteilen, sich für Google for Education zu bewerben? Ja natürlich würde ich einen deutschen Anbieter eine Chance geben, aber wo ist dieser? Hier hat die deutsche Wirtschaft und auch die deutsche Politik geschlafen. In Deutschland muss alles bis ins letzte geplant und abgesichert sein, es müssen Zertifikate vorliegen und alles muss „sicher“ sein. Deutschland, so wird das nichts, Ihr großen Anbieter nehmt Geld in die Hand uns spendet es der Gemeinschaft für eine bessere Bildung in unserem Land. Setzt doch einfach ein paar euer Mitarbeiter ein um einen Zukunftsmarkt zu schaffen und bietet den deutschen Schulen kostenlos eine entsprechende Cloud Lösung an.

Netzpolitik ist eben nicht nur eine Politik in der es um Regeln im Netz geht, es ist eine Politik die unsere Gesellschaft verändert und gestaltet. Wir können nicht warten bist unsere Berufspolitiker diese verstanden haben, denn viele dieser haben noch Jahre im Amt und Einfluss, dann ist die digitale Revolution über uns hinweg gerollt und wir wurden von ihr gestaltet. Werdet selber aktiv und bohrt die dicken Bretter in euer Umgebung. Gestaltet die Gesellschaft um euch herum, im Verein, in der Schule im Betrieb. Wenn jemand fragen hat beantwortet diese und zeigt wie das Netz dafür die passenden Antworten findet.

Betreibt Netzpolitik durch eurer handeln.

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Ich hoffe das es das letzte Winterbild sein wird, es sind nur noch 24 Stunden bis zum Frühlingsanfang.

Für’s Protokoll es ist der 19. März 2013 und wir haben -3°C hier in Flensburg.

Soll das Frühling sein?

  Es sind noch 24 Stunden bis zum Frühlingsanfang 2013

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Wetterdaten auf dem Raspberry PI in FHEM

Wetter Daten

Wetterdaten in FHEM

Raspberry PI und FHEM

Mein Home wird Smart.

Nach dem ich nun meinen Raspberry PI mit der COC Erweiterung zusammen gebracht und die Anpassungen aus dem letzten Beitrag eingebaut habe, ist der Raspberry PI nun bereit mit FEHM meine Haussteuerung zu übernehmen.

Da am Anfang noch keine passende Hardware im Haus war habe ich erst mal mit den Wetterdaten von Yahoo einen Wetter Bereich in FHEM eingerichtet. Die Wetterdaten werden mir später helfen schon frühzeitig Aktionen auszulösen oder zu planen. Zur Zeit bieten sie mir die Möglichkeit mich in FHEM zurecht zu finden und die Funktionen zu verstehen.

Ziel dieses Versuchs ist:

  1. Daten automatisch von Yahoo abzufragen
  2. Diese Daten in einem Logfile abzulegen
  3. Die Daten grafisch aufzubereiten.

Daten automatisch von Yahoo abfragen

Wo bekomme ich die notwendigen Daten her und in welcher Form stehen sie bereit?

Yahoo bietet mit seiner Wetter-API eine einfache Möglichkeit Wetterdaten für FHEM zu erhalten. FHEM selber hat ein Modul welches diese Daten aufbereiten kann.
Da ein Aufruf mittels Postleitzahl nicht mehr funktioniert muss man sich als erstes seine WOEID [WHERE-ON-EARTH-ID] holen. Diese WOEID erhält man wenn man auf weather.yahoo.com seinen Ort sucht. Hier im Beispiel „Tarp Germany“ liefert den folgenden Link: http://weather.yahoo.com/germany/schleswig-holstein/tarp-698642/ Die WOEID ist die Nummer im Link, also für Tarp ist es die 698642. Diese Wetterdaten sind nun erst mal in US Format welches ich hier in Deutschland ja nicht haben will, das regel ich gleich beim Aufruf durch FHEM.

Mit den nun erhaltenen Information baue ich mir in der fhem.cfg ein neuen define:

# ————– Wetterdaten ————-
define MyWetter Weather 698642 900
deattr MyWetter room Wetter

Ich möchte also nun alle 900 Sekunden das Wetter von Yahoo für den Ort 698642 in deutsch (de) erhalten. Das Attribut attr MyWetter room Wetter erzeugt einen neuen Raum „Wetter“

Wetterdaten in ein Logfile schreiben

Nun möchte ich diese Wetterdaten auch in ein Logfile schreiben:

# — Logfile alle Daten —
define FL_MyWetter FileLog ./log/wetter-%Y-%m.log MyWetter
attr FL_MyWetter logtype text
attr FL_MyWetter room Wetter

Das Logfile wetter-%Y-%m.log wird nun die gelieferten Daten aufnehmen und für jeden Monat eine eigene Datei erstellen. Der Logtype ist text und die Datei wird dem Raum „Wetter“ zugeordnet.
Auch der zweite Teil ist erledigt.

Anzeige der Wetterdaten

Um nun das Wetter auch noch hübsch als Icon angezeigt zu bekommen muss der Eintrag für MyWetter noch um folgendes Attribut erweitert werden:

attr MyWetter localicons 1

und ein Weblink erstellt werden:

# — Wetter Icons —
define A_Tarp weblink htmlCode {WeatherAsHtml(“MyWetter”)}
attr A_Tarp room Wetter

A_Tarp ist der von mir vergebene Name
htmlCode {WeatherAsHtml(“MyWetter”)} erzeugt die Wetter Icons für das MyWetter Objekt

Nun erhalte ich alle 15 Minuten einen frischen Wetterbericht von Yahoo.

Viel Erfolg beim nachbauen. Der nächste Artikel wird dann für Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck so wie Wind die grafischen Verläufe anzeigen lassen.

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Der Raspberry Pi ist da

Mein neues Spielzeug ist da, somit bin ich Besitzer eines Raspberry Pi!
Auspacken, HDMI Kabel anschließen, Tastatur und Mail via USB Hub einstecken und den WLAN Stick einstecken, nun noch die fertig bespielte 16 GB SD Karte eingeschoben und Strom einschalten.

Hallo hier bin ich ;-)

Der Raspberry PI meldet sich mit seinen „First-Start-Menü“.
Einfacher kann es nicht gehen einen neuen Rechner in betrieb zu nehmen. Nach dem ich noch einige Einstellungen im Startbildschirm angepasst habe, Tastatur Layout, Zeitzone, ect. und einen reboot durchgeführt hatte konnte ich die Oberfläche das erste mal starten. Dort habe ich noch die WLAN Einstellungen vorgenommen so das der Raspberry Pi nun auch im Netz ist.
Damit war der Besuch der Oberfläche auch schon beendet, herunterfahren und die nun nicht mehr gebrauchten Kabel zurück in den Schrank. Der Raspberry Pi wird nun sein Leben in einer kleinen Kiste irgend wo im Haus in der nähe einer Steckdose fristen und mit der COC Erweiterung von Busware.de die Haussteuerung übernehmen, dazu später mehr.
Zugegriffen wird auf den Raspberry Pi nur noch  über SSH, Telnet oder Web.

Mein erster Eindruck, ein tolles und günstiges Arbeitstier mit vielen Möglichkeiten.

Der Hardware Teil zur COC Erweiterung

Die nächsten Schritte sind nun die COC Erweiterung auf den Raspberry PI zu stecken und diese in betrieb zu nehmen. Hier zeigte sich das es extrem eng auf dem kleinen Raspberry PI zugeht und die Erweiterung nicht so einfach aufzustecken war wie gedacht.

Mitten unter der COC Platine ist eine Steckverbindung die deutlich größer ist als der Ausschnitt in der COC Erweiterung. Somit musste der bewegliche Teil der Verbindung entfernt werden um dann die COC Platine auf die vorgesehene GPIO Pfosten aufzusetzen. Der Schlitz in der COC Platine hätte gerne einige Zehntel größer ausfallen dürfen um die beiden Platinen zusammen zu bekommen. Nach einer gefühlten halben Stunde war aber auch dieser Schritt erledigt und der vorher entfernte Teil der Steckverbindung konnte zurück an ihren Platz wandern. Damit ist die Raspberry PI Hardware einsatzbereit. Eine kleine Anleitung für diese fummeligen Schritte gibt es auf der Produktseite von Busware.de

Der Software Teil um die Erweiterung in Betrieb zu nehmen

Damit die COC Erweiterung auch genutzt werden kann muss die serielle Schnittstelle „befreit“ werden. Dazu sind 2 Änderungen notwendig:

  • in /etc/inittab existiert eine Referenz „T0:23:respawn:/sbin/getty -L ttyAMA0 115200 vt100 “ diese muss gelöscht oder deaktiviert werden.
  • auch in der /boot/cmdline.txt gibt es zwei Einträge die entfernt werden müssen „console=ttyAMA0,115200“ und „kgdboc=ttyAMA0,115200

Damit sollte nach dem reboot die COC Erweiterung erkannt werden.
Testen kann man es in dem man in der SSH Shell folgenden Befehl absetzt:

sudo hexdump -C /sys/bus/i2c/devices/0-0050/eeprom

Der Raspberry Pi antwortet:

00000000  43 4f 43 20 56 31 2e 31  20 46 55 4c 4c 20 32 30  |COC V1.1 FULL 20|
00000010  31 33 2d 30 31 2d 31 38  0a ff ff ff ff ff ff ff  |13-01-18……..|
00000020  ff ff ff ff ff ff ff ff  ff ff ff ff ff ff ff ff  |…………….|
*
00000100

Sollte diese Antwort ausbleiben kann es sein das noch das Kernel aktualisiert werden muss.
Busware.de bietet dafür ein passenden Download an der auf den Raspberry Pi geladen werden kann:

wget http://files.busware.de/RPi/kernel+modules-3.2.27-busware.tar.gz

Danach das vorhandene Kernel sichern:

cp /boot/kernel.img /var/backups/kernel.orig.img

und das heruntergeladene Paket entpacken:

tar -C / -xzvf kernel+modules-3.2.27-busware.tar.gz

Nun einen reboot durchführen, danach noch einmal testen ob die COC Erweiterung nun angesprochen werden kann.

FHEM die Software zur Haussteuerung

Nun fehlt nur noch die Software zur Haussteuerung, ich nutze FHEM da ich schon vor Jahren die ersten Versuche damit unternommen hatte und sie in guter Erinnerung habe.

Um FHEM auf den Raspberry PI zu installieren geht es auf der SSH Shell weiter:

wget http://fhem.de/fhem-5.3.deb

Um das heruntergeladen Paket zu installieren

dpkg – i fhem-5.2.deb

Nun muss noch die Startdatei /etc/init.d/fhem angepasst werden damit die COC Erweiterung initialisiert werden kann. Dazu wird der Bereich zwischen ‘start’) und ‘stop’) wie folgend geändert:

‘start’)
echo “resetting 868MHz extension…”
if test ! -d /sys/class/gpio/gpio17; then echo 17 > /sys/class/gpio/export; fi
if test ! -d /sys/class/gpio/gpio18; then echo 18 > /sys/class/gpio/export; fi
echo out > /sys/class/gpio/gpio17/direction
echo out > /sys/class/gpio/gpio18/direction
echo 1 > /sys/class/gpio/gpio18/value
echo 0 > /sys/class/gpio/gpio17/value
sleep 1
echo 1 > /sys/class/gpio/gpio17/value
sleep 1
        echo “Starting fhem…”
        perl fhem.pl fhem.cfg
        RETVAL=$?
        ;;
‘stop’)

Um den COC auch in FHEM nutzen zu können ist eine Anpassung der /etc/fhem.cfg  notwendig.
Hier muss noch folgender Eintrag erstellt werden:

define COC CUL /dev/ttyAMA0@38400 1234

Die Zahlenfolge 1234 am Ende ist der „Hauscode“ mit der COC Signale an die Gerätschaften sendet.

Nach dem ich nun die Hardware und Software eingerichtet habe kann ich mit dem folgenden Link auf die Weboberfläche von FHEM wechseln.

http://<ipadresse der RasPI>:8083/fhem

Noch ist die Seite so wie der Telnet Zugang nicht geschützt und kann im eigenen Netz frei erreicht werden, das wird der nächste Schritt werden. Die bestellten Sensoren und Aktoren sind noch auf dem Postweg, so das ich erst mal mit den Wetterdaten von Yahoo experimentieren werden.

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Mein Raspberry Pi ist bestellt

Der kleine Linux Zwerg Raspberry Pi hat mich schon länger interessiert, heute habe ich ihn dann auch bestellt.

Der Plan, oder was soll es werden?

Ich habe schon lange den Wunsch mein Heim intelligent zu machen, das Wetter automatisch aufzuzeichnen und mehr über das Wohlfühlklima in den eigenen Wänden zu erfahren. Des weiteren möchte ich auch erfahren ob sich meine Investitionen in die Dämmung auszahlen, oder ob wir einfach durch anderes Verhalten die mögliche Einsparung zunichte machen.

Um das zu belegen sind Messwerte wichtig, Temperatur, Luftfeuchigkeit, Sonneneinstralung ect.
Aus diesen gewonnenen Daten sollen sich dann Aktionen ableiten lassen die möglichst automatisch ausgeführt werden.

Was eignet sich, für ein Spielkind wie mich, besser als ein Raspberry Pi um all diese Daten zu erfassen, zu bewerten und damit Aktionen auszulösen? Ein fertiges System vom Handwerker installiert ist mir erstens zuteuer und zweitens kann ich damit nicht genau das machen was ich möchte. Ich wäre damit immer auf die Gnade der Hersteller angewiesen, das geht mir als ein Open Fan gehörig gegen den Strich.

Also habe ich mir folgendes ausgedacht:

Man nehme einen Raspberry Pi Modell B mit 512MB Ram und für die Funkübertragung ein Aufsteckmodul “Raspberry Pi – COC Erweiterung” von Busware.de dazu. Kabel, SD Karte und ein WLAN USB Nano Stick, so wie ein Netzteil mit etwas mehr Leistung (5V/2,0A Output)

Als Software für die Smart Home Lösung möchte ich FHEM einsetzen, denn dort ist ein recht gutes Wiki vorhanden. Aktoren und Sensoren gibt es wie Sand am Meer und was nicht gefällt oder zu finden ist könnte auch selber gebaut werden. Alles was irgend wie über 868 MHz sendet sollte auch ansprechbar sein.

Die Projektplanung oder was kommt als nächstes?

Phase 1 Sich mit den Raspberry PI anfreunden.
Phase 2 Vorhandene Sensoren bespielen. Dazu habe ich eine Wetterstation und einige Thermometer die über die 868 MHz kommunizieren.
Phase 3 Den ersten Raum mit einem steuerbaren Heizungsventil ausrüsten und Zeit so wie Temeraturabhängig steuern.

Danach kann ich mich entscheiden wie es weiter gehen soll. Ich habe eine Heizöltank der nach einem Füllstandsanzeiger schreit. Die modernisierten Räume im Dachgeschoss haben in ihren Decken schon jetzt einzeln versorgte LED-Spots so das man diese recht einfach in eine Beleuchtungssteuerung aufnehmen kann. Aussenbeleuchtung und Brunnen darf auch gerne über Sensoren gesteuert werden. Warum soll ein Brunnen plätschern wenn es regnet und kann das Teil nicht einfach bescheit geben wenn es Wasser benötigt?

Die Ideen sind vorhanden, die Hardware bestellt und meine Bastellust ist vorhanden.

Auf geht’s programmieren wir uns eine bessere Welt.

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Der eVic ist meiner

eVic mit Vivi Nova

Der eVic mit einem Vivi Nova 2.8 ml

Mein HWV hat zugeschlagen. Da ich am Samstag in Dortmund war, konnte ich noch schnell beim eDampf Shop in Lünen vorbei gehen. Rechlich Barmittel in der Tasche und der EVic war meiner. In Verbindung mit einem schon lange auf der Wunschliste stehenden Vivi Nova (2,8 ml) schaut er einfach Klasse aus.

Der Preis von zusammen 100 € ist schon ok, die Leistung in der Kombination überzeugt mich dafür um so mehr. Für einen, dem die Monster Klasse der Dampfer eigentlich nicht gefällt, habe ich mir dann doch einen dieser großen, schweren Geräte zugelegt.

Mich überzeugt das Konzept, ständig aktuelle Firmware und Programmierung der Leistungskurven am PC. Einfach zu wechselnder Accu, denn diese halten auch nicht ewig und das beste eine Software auf dem PC der einem seine Dampferstatistik zeigt.

Und genau an dieser Stelle, der Software für den eVi,c setzt meine Kritik an. Leider wird hier als Export der Daten nur ein Excel Export angeboten, das ist für mich unverständlich. Es ist für den Hersteller aufwenig und benötigt beim Kunden ein Produkt das er nicht zwingend gekauft hat. Warum kann man nicht einfach eine csv Datei mit den gewünschten Werten exportieren?  Die Weiterverarbeitung der Daten würde einen Markt an innovativen Lösungen eröffnen die ein einzelner Hersteller nicht bieten kann. Es würden Produkte und Lösungen entstehen an die heute noch kein Hersteller denkt. Zum Glück ist das Produkt noch so neu das sich noch viel bewegen kann.

Bitte liebe Joytech Entwickler, schafft hier eine offene Schnittstelle die den Datenaustausch von und zum eVic vereinfacht.

Wünsche an eine V 1.3 Firmware / MVR Software

  • Im- und Export aller Configdaten
  • Export aller Leistungsdaten als CVS Datei
  • Export konfigurierbar durch den User

Schön wäre es wenn die Firmware offen gelegt würde und der GPL unterliegen würde, aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.